UFH RE-cycling: Kühlgeräteanlage als erstes österreichisches Entsorgungsunternehmen nach dem WEEELABEX-Umweltstandard zertifiziert

Veröffentlicht am 21.09.2015

UFH RE-cycling feiert die umweltgerechte Entsorgung des 1,5-millionsten Kühlgeräts

2015 ist für die UFH RE-cycling GmbH ein erfolgreiches Jahr. Zum einen wurde ein weiterer Meilenstein mit der fachgerechten Entsorgung des 1,5-millionsten Gerätes in der Kühlgeräte-Recyclinganlage in Kematen/Ybbs erreicht. Zum anderen hat die Gesellschaft als erstes österreichisches Entsorgungsunternehmen den Zertifizierungsprozess nach dem strengen europäischen WEEELABEX-Standard (WEEE Label of Excellence) positiv abgeschlossen. Sie ist nun als sogenannter „WEEELABEX Operator“ für die Kühlgerätebehandlung in der gleichnamigen Organisation offiziell gelistet.
Die UFH-Geschäftsführer Marion Mitsch und Thomas Faast sind stolz auf den Erfolg: „Die Anforderungen, das Zertifikat zu bekommen, waren herausfordernd. Im Rahmen eines sogenannten ‚Special Performance Tests’ und eines ‚General Audit’ war ein internationales Expertenteam in unserer Recyclinganlage und prüfte die Behandlung von eintausend Kühlgeräten. Weiters galt es ein zweitägiges Audit zu meistern, in dem der Rückgewinnungserfolg für Kälte- und Treibmittel nachgewiesen werden musste.“ Die UFH RE-cycling GmbH hat sich diesem Verfahren freiwillig und zusätzlich zu der gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfung gestellt. Der Nutzen für UFH-Kunden: „Unsere Kunden können nun noch sicherer sein, dass ihre Altgeräte nach dem höchsten verfügbaren Umweltstandard behandelt werden. Darüber hinaus untermauern sie die Position ihres Unternehmens sowie Österreichs als verantwortungsbewusste Partner im Umweltschutz.“

Über WEEELABEX
Der WEEELABEX-Standard geht auf eine Initiative des WEEE Forums zurück, einer Vereinigung von aktuell 32 europäischen Sammel- und Verwertungssystemen für Elektro- und Elektronikaltgeräte. Die WEEELABEX-Organisation wurde 2013 in Prag gegründet und führt seitdem entsprechende Schulungen durch, wickelt erfolgreich Audits ab und versucht mit den neuen Standards ein EU-weites Level Playing Field zu schaffen. Der Rollout von WEEELABEX in Europa steht noch am Anfang, denn die Teilnahme an diesem Programm erfolgt in den meisten Ländern auf freiwilliger Basis. Es werden jedoch bereits in vielen Ländern – Belgien, der Tschechischen Republik, Frankreich, Deutschland, Italien, Irland, Spanien und Niederlande – Elektro- und Elektronikaltgeräte WEEELABEX-konform gesammelt und verwertet. Federführend sind dabei Frankreich, Italien und die Niederlande. Irland und die Niederlande haben den WEEELABEX-Standard bereits in ihrem Gesetz verankert.

Über das UFH
Die UFH Holding GmbH, der auch die UFH RE-cycling GmbH mit der Kühlgeräte-Recyclinganlage im niederösterreichischen Kematen/Ybbs angehört, hat ihren Sitz in Wien. Unter ihrem Dach sind die UFH Elektroaltgeräte Systembetreiber GmbH und die UFH Altlampen Systembetreiber GmbH als Sammel- und Verwertungssysteme von Elektroaltgeräten tätig. Die UFH-Gruppe erzielte 2014 mit rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 10 Mio. Euro und betreute 677 Kunden. Ferner ist das UFH an der Reclay UFH GmbH beteiligt, die seit 2010 im Bereich gewerblicher Verpackungen für mehr Wettbewerb sorgt, seit Jänner 2015 ist sie auch aktiv am Markt für Haushaltsverpackungen vertreten. Das UFH ist ein Netzwerkpartner des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI).

Über REMONDIS
Die REMONDIS AG & Co. KG mit Sitz in Lünen (Deutschland) ist mit 20.000 Mitarbeitern eines der weltweit größten privaten Dienstleistungsunternehmen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft. REMONDIS betreibt ein eigenes Anlagennetzwerk mit über 500 Anlagen und verfügt über Niederlassungen und Beteiligungen in 28 Ländern auf drei Kontinenten, darunter in China, Indien, Taiwan, Australien und Neuseeland. Die REMONDIS Electrorecycling GmbH betreibt europaweit insgesamt sieben Rückbauzentren für ausgediente Elektrogeräte und ist in Deutschland mit drei Anlagen vertreten. Darüber hinaus ist das Unternehmen in Troyes (Frankreich) und Łódź (Polen) tätig.