UFH 2017 – ein Jahr in Zahlen

Veröffentlicht am 19.06.2018

Die Geschichte des UFH reicht bis ins Jahr 1993 zurück. Damals wurde das heutige Entsorgungs- und Recyclingunternehmen als „Verein Umweltforum Haushalt Kühlgeräteverwertung“ gegründet. Heute umfasst die 2007 gegründete UFH Holding GmbH – in der die UFH GmbH, die UFH Elektroaltgeräte Systembetreiber GmbH, die UFH Altlampen Systembetreiber GmbH, die UFH RE-cycling GmbH und die Reclay GmbH zusammengefasst sind – weit mehr Geschäftsfelder als das Kühlgeräterecycling und die Abwicklung der Entsorgungsplaketten (Kühlschrankpickerl). Dazu kommt als jüngstes Kind der UFH-Familie noch die Secontrade GmbH, die sich um die Agenden der größten und sichersten Online-Handelsplattform für Sekundär-Rohstoffe Europas kümmert. Das 2017 auf Initiative des UFH gestartete Projekt zeigt, dass sich das UFH auch mit dem Thema Digitalisierung intensiv auseinandersetzt.

Gut aufgestellt
Das Unternehmen zählt inzwischen 40 Mitarbeiter, erzielt jährlich einen Umsatz von rund 10 Millionen Euro, betreut 986 Kunden und übernimmt für diese weitgehend alle Verpflichtungen. Elektroaltgeräte aller Art werden vom UFH nach höchsten Standards umweltschonend sowie ressourceneffizient entsorgt. So lag etwa die Verwertungsquote der Kühlgeräte-Recyclinganlage im Vorjahr bei stolzen 96 Prozent – damit übertrifft man schon seit Jahren das vorgegebene Verwertungsziel der EU, das derzeit bei 85 Prozent liegt.

Bestes Zeugnis von den Kunden
Apropos Kundenbetreuung: In einer Umfrage zur Kundenzufriedenheit gab es unlängst sehr viel positives Feedback für das UFH. Insgesamt wurden 445 Firmen befragt, 87 Prozent der Umfrage-Teilnehmer zeigten sich mit den Dienstleistungen und 89 Prozent mit der Kundenbetreuung des UFH sehr zufrieden. 70.3 Prozent der Befragten attestierten dem Unternehmen „Zuverlässigkeit“ und 73 Prozent „Kompetenz“.

Tonnenweise Recyclingkompetenz
Der breit gefächerte Geschäftsbereich spiegelt sich auch in den absoluten Zahlen bei der Sammlung wider: 2017 hat das UFH mehr als 24.000 Tonnen Großgeräte, Kühlgeräte, Bildschirmgeräte, Kleingeräte, Lampen und Gerätebatterien gesammelt. Der Löwenanteil entfiel dabei auf Großgeräte (10.136 Tonnen) und Kühlgeräte (7.865 Tonnen), gefolgt von Elektrokleingeräten (3.799 t) und Bildschirmen (1.778 t). Lampen (515,8 t) und Gerätebatterien (130 t) runden das Gesamtergebnis 2017 ab. Geht man beispielsweise von einem Durchschnittsgewicht von 42 kg bei Kühlgeräten aus, hat das UFH im Jahr 2017 nicht weniger als 187.276 alte Kühlgeräte gesammelt. Das sind mehr Kühlgeräte als 2017 in allen Privathaushalten Vorarlbergs in Betrieb waren.

Marktführer bei der Sammlung von Kühl- und Großgeräten sowie Lampen
Die Marktanteile des UFH im Jahr 2017 (gemessen an der „Inverkehrsetzung“ von Elektrogeräten) sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Bei „Kühlgeräten“ und „Lampen“ nimmt man mit 64 bzw. 63 Prozent mit großem Abstand die Spitzenposition ein, auch bei „Großgeräten“ (53 Prozent) ist das UFH klarer Marktführer.

Herausragende Umweltbilanz bei Kühlgeräten
Ein Wert sticht aus der UFH-Statistik 2017 noch hervor: UFH-Recycling, die moderne Kühlgeräte-Recyclinganlage der UFH-Gruppe im niederösterreichischen Kematen/Ybbs, sorgt durch ausgefeilte Technologie bei der Kühlgeräte-Verwertung dafür, dass 2017 eine CO2-Einsparung von rund 369.000 Tonnen erzielt werden konnte. Zur besseren Illustration: Ein einziges unsachgemäß entsorgtes FCKW-Kühlgerät besitzt ein CO2-Äquivalent von über einer Tonne. Dies entspricht den CO2-Emissionen eines PKW mit einer Kilometerleistung von rund 8.000 Kilometern. In der Kühlgeräte-Recyclinganlage wird dieser CO2-Ausstoß verhindert: pro Tag werden über 400 kg FCKW und andere Kühl- bzw. Treibmittel im Recyclingwerk rückgewonnen und sachgemäß entsorgt.