9,76 Kilogramm Elektroaltgeräte wurden in Österreich pro Kopf gesammelt

Veröffentlicht am 13.10.2017

In Österreich sind im vorigen Jahr erstmals mehr als 83.000 Tonnen Elektroaltgeräte gesammelt worden – ein Rekordergebnis. Die Pro-Kopf-Sammelmenge ist im Vergleich zu 2015 um 5,3 Prozent auf 9,76 Kilogramm angestiegen. Das teilten die Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK), das Umweltministerium und die ARGE Österreichischer Abfallwirtschaftsverbände mit.

Mehr Großgeräte

Zur Steigerung rund um die Sammlung von ausgedienten Haushaltsgeräten und Altbatterien hat vor allem der Anstieg der Sammelmenge von Großgeräten beigetragen. Diese stieg im Vergleich zum Vorjahr um 20%. UFH-Geschäftsführerin Marion Mitsch zeigt sich zufrieden: „Als Sammel- und Verwertungssystem ist es uns natürlich ein Anliegen, dass die Österreicher und Österreicherinnen ihre ausgedienten Elektrogeräte zu einer der mehr als 2.100 Sammelstellen bringen.“ So habe man die Sicherheit, dass Geräte und Batterien einer ordnungsgemäßen, ressourcen- und umweltschonenden Verwertung oder Weiterverwendung zugeführt werden. Die positive Bilanz spricht auch für ein wachsendes Bewusstsein in diesem Bereich.

Quote rückläufig

Trotzdem gilt es, das Sammelergebnis weiter zu verbessern, denn die in Verkehr gesetzte Masse stieg stärker als die Sammelmenge, was sich negativ auf die Sammelquote ausgewirkt hat. Die Sammelquote der Elektroaltgeräte lag 2015 demnach nach EU-Berechnungsschema bei 50,22 Prozent, bei den Gerätebatterien bei 55,05 Prozent. 2016 lagen die Quoten bei 50,1 bzw. 49,2 Prozent. Die von der EU vorgeschriebene Sammelquote von 45 Prozent des durchschnittlichen Marktinputs der vergangenen drei Jahre hat Österreich aber eindeutig übererfüllt. Auch bei der Sammelmenge liegen wir (gemeinsam mit den skandinavischen Ländern) im europäischen Spitzenfeld.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK): www.eak-austria.at