Umweltbewusstsein bei Elektroschrott steigt

Die Sensibilität der ÖsterreicherInnen für das Thema Elektroaltgeräte- und Batteriensammlung sowie die Verwertung von Altgeräten steigt. Laut einer repräsentativen Umfrage des Linzer market-Instituts im Auftrag der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle Austria (EAK) ist die richtige Elektroaltgeräte- und Batteriensammlung 89 Prozent der ÖsterreicherInnen ein wichtiges Anliegen. 89 Prozent der Befragten wissen auch, wo sie die nächstgelegene Sammelstelle finden. 60 Prozent nützen diese regelmäßig.
Ältere Menschen bei Elektronikschrott besonders vorsichtig
Das Umweltbewusstsein bei Elektroschrott ist vor allem im älteren Teil der Bevölkerung stark ausgeprägt. Was dazu führt, dass sich die Älteren auch vorbildlich verhalten, wenn es um die faktische Entsorgung geht. In der Gruppe "60 Jahre und älter" bringen 70 Prozent der Befragten regelmäßig alte Geräte zur Sammelstelle. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es hingegen nur 47 Prozent.
Die Wichtigkeit der gesetzlich geregelten Entsorgung über Sammelsysteme begründen immerhin 82 Prozent damit, dass
Elektroaltgeräte gefährliche Stoffe enthalten können. Dass Elektroaltgeräte auch viele recyclingfähige Wertstoffe enthalten, ist allerdings nur 31 Prozent bewusst. Wohl mit ein Grund, warum es noch Informationsbedarf zum Thema Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten und Gerätealtbatterien gibt. Zwar halten sich mehr als 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung selbst für gut bzw. sehr gut informiert, rund 30 Prozent wünschen sich aber zusätzliche Informationen.
Ein weiteres positives Ergebnis der Umfrage: 76 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen kennen bereits die
Batteriensammelboxen im Handel, in die Altbatterien kostenlos
eingeworfen werden können. 58 Prozent nutzen dieses Rückgabesystem regelmäßig.
Website der EAK
Bild: Frank Radel / pixelio.de
Veröffentlicht am 03.01.2012
