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Salzburg kurbelt die Biogas-Produktion an

Eine neue, moderne Biogasanlage in Zell am See soll ab dem Jahr 2013 über 1000 Haushalte mit erneuerbarer Energie beliefern.

Mehr als elf Millionen Euro - darin enthalten eine Million vom Land Salzburg - investiert das Entsorgungsunternehmen ZEMKA (Zentrale Müll- und Klärschlammverwertungsanlagen) in Zell am See in eine neue Biogasanlage, die aus Bioabfall und Klärschlamm Gas herstellen soll. Der Clou an dem umweltfreundlichen Energiegewinnungsprojekt ist die flexible Technologie. Die Anlage kann verschiedene Abfälle in Energie umwandeln, von nicht ausgefaulten Klärschlämmen bis hin zu allerlei biogenen Abfällen aus der kommunalen Sammlung, die bisher kompostiert wurden: Küchen- und Speiseabfälle, Fettabscheiderinhalte und auch flüssige Abfälle aus der Landwirtschaft.

Über 1000 Haushalte in der Region sollen ab dem geplanten Fertigstellungstermin im Frühjahr 2013 mit Energie aus dem Biogas-Kraftwerk versorgt werden. Für die ZEMKA ist die Biogasanlage somit einerseits eine Einnahmequelle, hilft aber auch bei der Erreichung der Klimaziele, weil damit laut Angaben des Unternehmens jährlich 2700 Tonnen CO2 eingespart werden können.

Als Partner für die Vermarktung des Biogases konnte die Salzburg AG gewonnen werden, als Hauptabnehmer ist die Tauerntherme in Kaprun vorgesehen.

 

Homepage der ZEMKA

http://www.zemka.at/

 

Bild: ZEMKA

 

Veröffentlicht am 03.01.2012



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