Seltene Erden im Visier der Wissenschaft

Flachbildfernseher, Handys, Hybrid-Motoren oder Energiesparlampen - viele High-Tech-Produkte würde es heute ohne Seltene Erden entweder gar nicht oder nur mit geringerer Leistung geben. Bei den stetig steigenden Preisen für diese Rohstoffe und einem extrem nervösen Markt wird das Recycling alter Elektronikteile immer interessanter.
Das Fraunhofer Institut für Seltene Erden und Metalle plant nun zusammen mit einem „kompetenten Konsortium" ein großes, europäisch gefördertes Forschungsprojekt zu diesem Thema. Der zentrale Aspekt ist neben dem Sammeln und Aufbereiten der Abfallstoffe die komplette chemische Auflösung der Wertstoffe, das Überführen in sogenannte ionische Flüssigkeiten und die galvanische Abscheidung der Seltenen Erden als Metall.
Ziel des Projekts ist es, die Basis für einen technisch und wirtschaftlich sinnvollen Recyclingprozess zu entwickeln.
Das Institut sucht derzeit europäische Firmen, die an einer Mitarbeit interessiert sind. Bedingt durch die Ausrichtung des Forschungsprogramms will man vorzugsweise klein- und mittelständische Unternehmen mit ins Boot holen.
Homepage des Fraunhofer Instituts für Seltene Erden und Metalle
http://www.institutselteneerden.com/
Bild: Institut für Seltene Erden und Metalle
Veröffentlicht am 01.12.2011
