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Recyclingoffensive der SolarWorld AG

Die deutsche SolarWorld AG hat ein Joint Venture zum Recycling von Solarmodulen gegründet. 12,7 Millionen Euro werden in den Bau einer neuen Anlage investiert.

Der anhaltende Boom bei Sonnenenergie führt zwangsläufig zu neuen Projekten für die Verwertung von Sonnenkollektoren und Solarmodulen. Auch der deutsche Konzern SolarWorld AG, einer der drei größten Hersteller von Solarstromprodukten weltweit, hat nun ein Joint Venture zum Recycling von Solarmodulen gegründet.

SolarCycle GmbH heißt das neu gegründete Unternehmen mit Sitz im Chemiepark Bitterfeld/Wolfen in Sachsen-Anhalt. Als Partner holte der Solarenergieriese aus Freiburg den Preiss-Daimler-Chemiepark und weitere Firmen mit ins Boot. Am Standort von SolarCycle soll bereits ab Herbst 2011 mit dem Bau einer weitgehend automatisierten, 12,7 Millionen Euro teuren Recycling-Anlage begonnen werden. Bis zu 30.000 Tonnen Recyclingmaterial will das Unternehmen hier pro Jahr verarbeiten.

In der neuen Anlage können neben kristallinen Solarmodulen auch andere Solarmodultypen und Verbunde verwertet werden. SolarWorld hat bereits langjährige Erfahrung im Bereich Modulrecycling, in Freiburg wurde in den vergangenen vier Jahren parallel zum Betrieb einer Pilotanlage auch das Konzept einer Modulrecyclinganlage der zweiten Generation weiterentwickelt. Diese Erfahrungen sollen nun in die neue Anlage in Sachsen-Anhalt einfließen, um höchste Reinheit bei der Gewinnung von Metallen aus Sekundärquellen zu erzielen. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für Ende 2012 geplant.

 

Website der SolarWorld AG

http://www.solarworld.de/

 

Bild: www.solarworld.de

 

Veröffentlicht am 28.09.2011



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