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Uni Leoben für „grüne“ Forschung ausgezeichnet

Die Monatanuniversität Leoben wurde kürzlich für ein innovatives Biogasanlagenkonzept und Forschungsleistungen im Bereich des Batterie-Recyclings international ausgezeichnet.

Mit ambitionierten Forschungsprojekten auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit räumte die Montanuniversität Leoben kürzlich auf zwei hochkarätigen internationalen Kongressen Auszeichnungen ab. Die Arbeiten betreffen die Verbesserung des Wirkungsgrades von Biogasanlagen sowie Forschungen auf dem Gebiet des Batterie-Recyclings. Die jeweiligen Präsentationen der Montanisten wurden beim „World Renewable Energy Congress" (WREC) in Schweden und auf der „European Metallurgical Conference 2011" (EMC) in Düsseldorf prämiert.

Auf dem WREC 2011 präsentierte Dipl.-Ing. Markus Ellersdorfer vom Institut für Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes ein Forschungsprojekt, das sich mit der Kombination von Biogasanlagen und Zementwerken beschäftigt. Dabei wurde gezeigt, dass die Verwendung von unaufbereitetem Rohbiogas als Brennstoff nicht nur zu einem signifikant höheren Wirkungsgrad beider Anlagen führt, sondern Synergieeffekte wie die Abwärmenutzung zudem im Vergleich zu konventionellen Biogasanlagen zu deutlich höheren CO2-Einsparungen führen.

Auf der EMC 2011 erhielt Dipl.-Ing. Matthias Kaindl vom Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie für seine Arbeit über einen hydrometallurgischen Recyclingprozess für NiHM-Batterien den begehrten Poster-Award. Kaindls Arbeit „Recycling of NiMH-batteries" zeigt einen hydrometallurgischen Recyclingprozess, mit dessen Hilfe auch die Metalle der sogenannten Seltenen Erden rückgewonnen werden können.

 

Homepage der Montanuniversität Leoben

http://www.unileoben.ac.at/

 

Veröffentlicht am 01.08.2011



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