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Eisenerz wird Zentrum für Alu-Recycling

Im steirischen Eisenerz entsteht derzeit Österreichs erstes Umschmelzwerk für Sekundär-Aluminium. In Zusammenarbeit mit der Montanuniversität Leoben soll hier auch im Bereich Aluminium-Recycling geforscht werden.

Im Sommer 2011 soll in Eisenerz Österreichs erstes Aluminium-Recycling-Werk den Vollbetrieb aufnehmen. Nachdem das österreichische Unternehmen ALUmelt im Oktober 2010 der Gemeinde sein Projekt "Alu-Umschmelzwerk" präsentiert hatte, wurde später noch die AluKönigStahl GmbH aus Wien als Partner mit ins Boot geholt.

Gebaut wird die Anlage vom Trofaiacher Anlagenbauer Tschinkel - auf einem 50.000 Quadratmeter großen Firmengelände mit 15.000 Quadratmetern Hallenflächen, das ALUmelt von der Firma Pilkington gekauft hat. Bis zu 25.000 Tonnen Alu-Schrott pro Jahr sollen im Eisenerzer Umschmelzwerk verarbeitet werden, 30 neue Arbeitsplätze werden für die Region geschaffen. Gesamtkosten des Projekts: Rund 10 Millionen Euro.

Große Pläne mit Sekundäraluminium

Die Anlage soll auch als Referenzwerk für internationale Kunden aus der Sekundäraluminiumbranche dienen. Die ALUmelt-Gesellschafter planen in Eisenerz nicht nur das „modernste Werk seiner Art", sondern ein richtiges „Zentrum für Recycling". In Kooperation mit der Montanuniversität Leoben will man am Standort Forschungsarbeiten durchführen, z.B. um künftig die Recyclingprozesse zu optimieren oder den Energieverbrauch bei der Verwertung zu drosseln.

Der Aluminiumschrott - etwa Motorblöcke oder Fensterprofile - wird per Lkw angeliefert, im neuen Werk bei 750 Grad geschmolzen, zu Aluminiumbarren gegossen und kann anschließend wieder verarbeitet werden.

 

ALUmelt-Homepage (derzeit noch „under construction")

http://alumelt.com/

 

Bild: Andrea Kusajda / pixelio.de

 

Veröffentlicht am 31.05.2011



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