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Ja zu A, nein zum Plastiksackerl

Lebensministerium testet derzeit gemeinsam mit dem Lebensmitteleinzelhandel im Obst- und Gemüsebereich die Einführung von Tragebeuteln aus biologisch abbaubaren Materialien.

Im Jänner hatte Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich ein 5-Punkte-Programm für das Ende des Plastiksackerls initiiert. Anfang März ließ das Lebensministerium ein Pilotprojekt folgen, an dem sich laut Presseaussendung 98 Prozent der österreichischen Lebensmittel-Handelsketten beteiligen.
Wenn es nach Berlakovich geht, soll die Aktion „der Anfang vom Ende des Plastiksackerls im österreichischen Handel sein“. Im Obst- und Gemüsebereich bieten die beteiligten Lebensmittel-Einzelhändler als Alternative zu herkömmlichen Beuteln aus Plastik nun auch Sackerln aus biologisch abbaubaren Materialien an. „Jeder Kunststoffbeutel weniger ist ein wichtiger Schritt hin zu noch mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit“, meinte der Umweltminister anlässlich der Präsentation in Wien.
Die Aktion wird vom Lebensministerium und von beauftragten Instituten begleitet und nach einem halben Jahr evaluiert. Untersucht werden u.a. die Akzeptanz beim Konsumenten, die Alltagstauglichkeit der Lösung und die Entsorgung der Ersatzsackerl.
EU-Länder wie Frankreich (2010) und Italien (2011) haben bereits Plastiksackerlverbote in Kraft gesetzt. In den letzten Wochen mehrte sich auch in Österreich der Widerstand gegen die wenig umweltverträglichen Kunststofftaschen. So hat sich das Land Salzburg Anfang März bereits für ein generelles Verbot des Plastiksackerls ausgesprochen und auch im Wiener Gemeinderat wurde jüngst eine entsprechende Maßnahme diskutiert.


Bild: CFalk / pixelio.de

Veröffentlicht am 24.03.2011



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