Pläne für eine „grüne“ Fußball-WM 2022

Die Fußball-WM 2022 soll in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit Vorbildwirkung entfalten. Qatar, das im Dezember 2010 überraschend den Zuschlag für das sportliche Großereignis bekam, hat seine Bewerbung von Anfang an auf nachhaltige Stadien und möglichst geringe Umweltbelastung ausgelegt. Schon die Planungsgesellschaft „Qatar 2022" setzte bei der erste klimagekühlten Freiluftveranstaltung dieser Dimension auf ein CO2-neutrales Konzept.
Jetzt wurden die konkreten Pläne des Wüstenstaates für eine grüne WM präsentiert. Vorgesehen sind u.a. Ökostadien und ein umweltfreundliches Verkehrssystem. So soll die Energie für den Betrieb und die Klimatisierung der WM-Arenen über Solarpanele generiert werden. Bei Bedarf können auch umliegende Gebäude miteinbezogen und mit sauberem Strom versorgt werden, die Klimatisierung der Stadien soll kohlenstofffrei funktionieren. Zwölf futuristisch anmutende Arenen, ein ultramodernes Transportsystem, ein neuer Flughafen und eine über 40 Kilometer lange Verbindungsstraße zwischen Bahrain und Katar sind für die WM geplant. Für die neu errichteten Stadien Al-Khor, Al-Wakrah, and Al-Shamal gibt es bereits ein ausgeklügeltes Verkehrssystem, das zum Beispiel auf Wassertaxis setzt, um die Menschen mit möglichst geringem CO2-Ausstoß vom Flughafen, den Hotels und den Fan-Meilen zu den Stadien und wieder zurück zu bringen.
Veröffentlicht am 23.02.2011
