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Google investiert in Windenergie

Internet-Suchanbieter Google setzt auf erneuerbare Energien und beteiligt sich in den USA an zwei Windparks.

Die Rechenzentren der großen Internet-Anbieter zählen zu den ganz großen Energiefressern. Bei Google ist man offenbar bemüht, vom Image des reinen Stromverbrauchers wegzukommen. Nachdem der Konzern in der Vergangenheit über seine Stiftung Google.org bereits Projekte zur Erforschung der Energiegewinnung aus Erdwärme förderte und am Firmensitz in Mountain View, Kalifornien, ein 1,6-Megawatt-Solarkraftwerk errichtete, investiert er nun in ein weitaus größeres Projekt zur Gewinnung erneuerbarer Energien. 38,8 Millionen Dollar (ca. 29,3 Mio. Euro) macht der Internetdienst locker, um sich im US-Bundesstaat North Dakota an zwei Windparks zu beteiligen. Google erhält einen Anteil von 20 Prozent an den Windkraftwerken. Die Anlagen erzielen eine Leistung von insgesamt 169,5 Megawatt, was die Stromversorgung von 55.000 Haushalten ermöglicht. “Mit dieser Investition wollen wir die Verbreitung von erneuerbaren Energien so vorantreiben, dass sich das auch wirtschaftlich lohnt“, betont Rick Needham, Green Business Operations Manager bei Google, der weitere Investitionen in umweltverträgliche Energiequellen ankündigte. North Dakota ist übrigens nach Angaben der American Wind Energy Association die windreichste Region der Vereinigten Staaten.
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