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Eine aktuelle Studie der Statistik Austria zeigt, dass es in Österreich bereits über 185.000 Arbeitsplätze im Klima- und Umweltbereich gibt. Die Branche hat sich zuletzt zu einem wichtigen Wirtschaftsmotor entwickelt.

Die Arbeitsplätze der Zukunft sind grün, meldet das Lebensministerium auf seiner Website.
Exakt 185.145 Personen sind in Österreich nach neuestem Stand in der Umweltwirtschaft tätig, das hat die Statistik Austria im Auftrag des Lebensministeriums in ihrer Studie "Umweltorientierte Produktion und Dienstleistung 2008" erhoben. Die Branche beschäftigt somit rund 4,8 Prozent aller österreichischen Erwerbstätigen, das sind in etwa so viele wie im Automobilsektor.
In der Umweltbranche konnten in den vergangenen Jahren Umsatzzuwächse von 12 Prozent erzielt werden. Zur Zeit setzt die Branche jährlich knapp 30 Mrd. Euro um. Den größten Anteil an grünen Dienstnehmern verbucht der Sektor “Erneuerbare Energien/Energieeffiziente Gebäude“ mit knapp 52.000 MitarbeiterInnen. Im Bereich Recycling gibt es derzeit immerhin 6.800 Green Jobs.
Die Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Arbeitsplätze im Umweltbereich auch in den nächsten Jahren stark steigen wird. Umweltminister Niki Berlakovich will die erfolgreiche Branche weiter fördern und allein im Jahr 2010 rund 760 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln für Maßnahmen zur Verfügung stellen, die zusätzliche Green Jobs schaffen sollen. Dazu gehören vor allem der Ausbau der erneuerbaren Energien und der umweltfreundlichen Mobilität. Das Lebensministerium hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energie bis 2020 auf 34 Prozent zu erhöhen. Wird dieses Planziel erreicht, könnten zusätzlich bis zu 75.000 Jobs geschaffen werden. Ein Vergleich: In Deutschland waren 2008 rund 1,8 Millionen Arbeitnehmer in der Umweltbranche tätig. Bei den Nachbarn schätzt man, dass bis zum Jahr 2020 ca. 600.000 zusätzliche Jobs im Klima- und Umweltschutzbereich geschaffen werden könnten.

Boom bei Öko-Jobs


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