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Rollsplitt als erstes Müllproblem zum Frühlingsbeginn

Der kalte und lange Winter wirkt sich auch auf den Frühjahrsputz in den Städten negativ aus. In Wien gibt es heuer größere Probleme mit der Entsorgung von Streusplitt.

Wenn vom 12. bis 23. April in der Bundshauptstadt wieder die große Frühjahrsputzaktion "Wien räumt auf! Mach mit!" anläuft, hat die MA 48 ihren größten Einsatz hoffentlich bereits hinter sich. Es handelt sich um die Entfernung des Rollsplitts von den Straßen. Ein Unterfangen, das sich heuer besonders aufwändig gestaltet und nicht immer konfliktfrei über die Bühne geht.
Denn die städtischen Kehrtrupps kennen keinen Pardon, wenn Hauseigentümer den Splitt von den Gehsteigen einfach auf die Straße befördern. Auch das, was in den Wintermonaten zur Bekämpfung der Rutschgefahr bei Eis und Schnee auf die Gehsteige gestreut wird, unterliegt der Einkehrpflicht der Hauseigentümer. Geregelt ist diese Verpflichtung in der Winterdienstverordnung – und streng kontrolliert wird die Einhaltung neuerdings auch durch die WasteWatcher, von denen in Wien kürzlich weitere 20 angelobt wurden.
Bis Ende Februar hagelte es allein in Wien bereits über 100 Anzeigen wegen Streusplitt, der auf die Straße gekehrt wurde. Was viele Hausbesitzer fälschlicherweise für ein Kavaliersdelikt halten, wird mit Geldstrafen von bis zu 700 Euro geahndet. Auch die Entsorgung ist in Wien übrigens gesetzlich geregelt: Kleinere Mengen dürfen in den Restmüll wandern, und Splitt bis zu einer Menge von 1 Kubikmeter kann auf den 19 Mistplätzen der MA 48 gratis entsorgt werden. Größere Mengen an Streusplitt sind einem befugten Entsorger zu übergeben.

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