Umwelt-Staatspreise wurden verliehen

Drei Unternehmen konnten die Staatspreise für Umwelt- und Energietechnologie 2010 entgegen nehmen. Umweltminister Niki Berlakovich überreichte den Staatspreis In der Kategorie „Umwelt & Klima“ an die Andritz Hydro GmbH. Das steirische Unternehmen erhielt die Auszeichnung für ein neues Matrixturbinenmodul – eine innovative, naturschonende Wasserkrafttechnologie, die auch bei bestehenden Stauwerken zum Einsatz kommen kann. BMVIT-Generalsekretär Herbert Kasser überreichte in Vertretung von Ministerin Doris Bures den Staatspreis für „Forschung & Innovation“ an das junge Wiener Start-up-Unternehmen crystalsol GmbH. Crystalosol erhielt den Preis für eine neuartige, flexible Photovoltaik-Dünnschichttechnologie, die mit einem innovativen Herstellungsverfahren und dem Einsatz kostengünstiger Rohstoffe die Herstellungskosten von PV-Modulen um 50 bis 60 Prozent reduzieren soll. In der Kategorie „Energie & Effizienz“ wurde die Firma Ochsner Wärmepumpen GmbH ausgezeichnet. Die Firma entwickelte einen neuartigen Verdampfer, der die Effizienz von Luftwärmepumpen erheblich steigert.
Anerkennungen und Sonderpreise für innovative Projekte
Im Rahmen des Festaktes wurden vielen weiteren Firmen Nominierungsurkunden überreicht und Anerkennungen ausgesprochen. Zusätzlich zu den Staatspreisen und Nominierungen wurden zwei Excolinx-Sonderpreise vergeben. Ein Sonderpreis wurde vom Klima- und Energiefonds im Rahmen seiner Schwerpunktaktivitäten zur Förderung der Photovoltaik gesponsert und erging an die Firma ertex-solar GmbH für ein serienfähiges Photovoltaik-Indachmodul. Der zweite Sonderpreis wurde der Donau-Universität Krems für das Sunlighthouse – ein CO2-neutrales Plusenergiehaus – zugesprochen.
Weitere Informationen zum Staatspreis finden Sie hier
